Junge Frau an der Kaffeemaschine im Büro

Erfahrungsberichte

Berufseinsteiger erzählen über ihren Einstieg
Eine junge Frau bei der Chips-Produktion

Trainee Technik

Imke, Trainee bei Lorenz Snack-World

Traineeprogramm: Engineering/Technik, Studium/Hochschule: Verfahrens- und Umwelttechnik / HS Wismar

  1. Was hat dich gereizt, als Trainee bei Lorenz Snack-World einzusteigen?
    Nachdem ich den Bachelor in der Hand hatte, stellte sich die Frage: Wie geht es jetzt weiter? Zur Auswahl standen der Master, der Einstieg als Trainee oder der Direkteinstieg. Meiner Meinung nach kann man ein Trainee-Programm als beruflichen Master auslegen. Zudem habe ich durch ein längeres Praktikum für mich festgestellt, dass ich durch praktische und reale Problemstellungen wesentlich mehr lerne, als nur an theoretischen Beispielen in der Universität, aus diesem Grund habe ich den Einstieg als Trainee gewählt. Ich habe mich für Lorenz Snack-World entschieden, da ich selber aus der Landwirtschaft komme und sehr an der Lebensmittelindustrie interessiert bin. Für mich war auch wichtig einen Einblick in die unterschiedlichsten Abteilungen eines Unternehmens zu bekommen, was in diesem Trainee-Programm ebenfalls berücksichtigt wird.
  2. Welche Bereiche hast du bisher während des Trainee-Programms durchlaufen? Die meiste Zeit meines Trainee-Programmes war ich in der technischen Abteilung /Engineering im Werk in Hankensbüttel. Ich habe aber auch schon bei einem längeren Aufenthalt das Werk in Stanowice/Polen erkunden dürfen, um mir andere Techniken und Ideen anzuschauen. Aktuell bin ich im Werk in Neunburg vorm Wald. Hier kann ich in einige Abteilungen hineinschnuppern und arbeite bei Projekten unterstützend mit.
  3. An welchen Projekten hast du bisher gearbeitet? Was waren deine zentralen Aufgaben?
    Bisher habe ich die Wasseraufbereitung, im Speziellen den Fettabscheider in Hankensbüttel um- und neugebaut. Meine Aufgaben bestanden darin, das Konzept zu erstellen, die Anlagenteile auszulegen und eine sinnvolle Aufstellung zu finden. Des Weiteren habe ich Angebote von unterschiedlichen Firmen für die jeweiligen Anlagenteile eingeholt und verglichen. Eine sehr lehrreiche Zeit war der Montagezeitraum. In dieser Zeit habe ich die Fremdfirmen betreut und koordiniert, Fragen beantwortet und Entscheidungen getroffen. Nach der Montage war die grundlegende Funktion der Anlage gegeben, doch gilt es nun die optimalen Parameter einzustellen und das ein oder andere Ventil nachzurüsten.
  4. Was hast du während deiner Trainee-Zeit (fachlich, menschlich etc.) gelernt? Was hat dich am meisten beeindruckt?
    Das Wichtigste, was ich aus dieser Zeit mitnehmen konnte, ist: Kommunikation. Es ist wichtig, möglichst viel mit den Leuten zu sprechen. Im Vorherein mit den Anlagenbedienern: Wo liegen die Probleme bei dem jetzigen System, wie sollte das neue System aussehen? Neben den Erfahrungen der Mitarbeiter sollte man aber immer auch selber den Prozess beobachten und das auch zu unterschiedlichen Zeiten.
    Während des eigentlichen Umbaus sollte man immer wieder mit den Fremdfirmen sprechen, damit es dort nicht zu Missverständnissen kommt.
    Ebenso wichtig, wie die Vorgespräche mit den Anlagenbedienern ist ein Nachgespräch: Wie gut funktioniert das neue System, sind durch den Umbau andere Probleme unverhofft aufgetreten und wie kann man diese lösen?
    Es ist wichtig, Entscheidungen zu treffen, sich aber auch die Meinungen und Anregungen anderer anzuhören und in seine Entscheidungen einzubeziehen.
  5. Warum würdest du das Trainee-Programm bei Lorenz Snack-World weiterempfehlen?
    Ich würde das Trainee-Programm bei Lorenz Snack-World weiterempfehlen, weil man sehr viel lernen kann in dieser Zeit. Man hat die Möglichkeit, durch die längeren Aufenthalte in den anderen Werken Kontakte zu knüpfen und unterschiedliche Systeme zu vergleichen. Der berühmte „Blick über den Tellerrand“ wird gefördert, denn obwohl man ein Unternehmen ist, sind die Produktionsstätten unterschiedlich gewachsen und unterscheiden sich daher zum Teil in den Technologien, Systemen und Erfahrungen. In diesem Fall ist auch die Kommunikation wieder ein wichtiger Aspekt, man kann und sollte die Erfahrung der anderen für sich nutzen. Des Weiteren ist Lorenz Snack-World als Unternehmen zu empfehlen, da es als Familienunternehmen eine „nette“ Größe hat und man schnell die Leute kennen lernt, die einem bei Problemen weiter helfen können.